Natur & Landschaft

Die Eibe - der Baum der Trauer

EibenzweigAls einer der schönsten Waldbäume wird immer wieder die Eibe mit ihren schwarz-grünen weichen Nadeln bezeichnet. Zwar finden wir heute in Parks und Gärten sehr schöne Prachtexemplare dieses Baumes. In der freien Landschaft aber steht nur noch selten eine Eibe. Umso erfreulicher ist es nun, dass im Forstamtsbezirk Wehingen und Spaichingen noch über 1000 Eiben, davon die Mehrzahl entlang des Albtraufs auf Gemarkung Denkingen vorhanden sind. Die Gemeinde Denkingen beherbergt daher den größten Eibenbestand in Württemberg.Eibenbaum

Das mögliche hohe Alter hat diesen immergrünen zweigeschlechtlichen Baum zu einem Unsterblichkeitssymbol werden lassen; da Nadeln und Samen giftig sind, galt die Eibe auch als todbringend und daher verschiedentlich zugleich als Todes- und Auferstehungssymbol. Wirtschaftlich spielt die Eibe augenblicklich keine Rolle mehr. In früheren Zeiten allerdings war das Holz der Eibe wirtschaftlich und politisch bedeutungsvoll und so wie heute manche Tiere wegen ihres wertvollen Felles ausgerottet werden, erging es der Eibe wegen ihres wertvollen Holzes. Von allen Nadelbäumen ist es allein harzfrei; es ist von ungewöhnlicher Schwere und splittert nicht. An Festigkeit und geradezu unvergänglicher Dauer übertrifft es alle heimischen Holzarten und gleicht Ebenholz und Mahagoni. Für den Laien ist der trotz seines Alters meist unscheinbare zwergwüchsige Baum kaum zu erkennen. Sehr oft wird die Eibe auch mit der Weißtanne verwechselt. Wer jedoch mit offenem Auge und geschultem Blick die Wanderwege entlang des Albtraufs auf Denkinger Gemarkung durchstreift, trifft immer wieder auf eines dieser schönen seltenen Exemplare.



Wachholderheiden

WachholderheideWachholderheiden sind typisch für das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb. Leider sind viele dieser Wachholderheiden durch Aufforstungen, Erschließung neuer Baugebiete oder intensive landwirtschaftliche Nutzung verloren gegangen. Umso wichtiger ist es deshalb die verbliebenen Wachholderheiden zu schützen. Auf Denkinger Gemarkung finden wir auf dem Klippeneck noch Reste einer einst großen Wachholderheide.


 

 
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