Sehenswertes in der Region

Heubergbahn -zwischen Spaichingen und Nusplingen

Heubergbahn im WinterDiemit großen Opfern erbaute Heubergbahn, von vielseitigenErwartungen und Hoffnungen begleitet, fuhr am Freitag, den 23.September 1966 zum letzten Mal. Auf Teilen der ehemaligen 18 kmlangen eingleisigen Eisenbahnstrecke, mit ihren 13 Brücken unddem Autunnel wurde ein herrlicher und vielbegangener Wanderwegerrichtet, der am 26. Juni 1982 seiner Bestimmung übergebenwerden konnte. Der Wanderweg führt durch den auf GosheimerGemarkung gelegenen Autunnel, vorbei an den stillgelegtenimposanten Brückenwerken.

Unter großen Opfern der beteiligten Gemeinden wurde dieHeubergbahn am 25. Mai 1928 eingeweiht. Der Chronist schildertedamals in überschwänglichen Heubergbahn im WinterWortendas einmalige Erlebnis dieser Bahnfahrt von Spaichingen überDenkingen hinauf nach Gosheim, Wehingen, Harras, Obernheim undReichenbach und stellte fest, dass Deutschland wohl kaum einevergleichbar schönere Eisenbahnstrecke anzubieten habe. BeimBau der Bahn ergaben sich gerade bei der Strecke Denkingen –Gosheim große bautechnische Probleme. Der Untergrund amSteilabfall der Alb ließ aus geologischen Verhältnissendie Baumaßnahmen abrutschen, austretende Wasser schwemmtenDämme und Aufwerfungen weg und die vorgesehenenBrückenbauten, insbesondere das Viadukt über den Wettbachverschlangen eine Unsumme von Geld. Mehrere Millionen DM musstenhier verbaut werden. Der Volksmund nennt dieses Teilstücktreffend das „Millionenloch“. Der Spatenstich zurHeubergbahn erfolgte am 30. Januar 1913. Der 1. Weltkrieg und vorallen Dingen die Einhaltung des Versailler Vertrags, sowie derwirtschaftliche Niedergang des Deutschen Reiches bis hin zurInflation verhinderten den Fortgang der Bahnarbeiten. 1926 endlichgelang die Fortsetzung des Bahnbaus, der ja bis zu 75 % bereitsfertig gestellt war. In ihrer Glanzzeit wurden beispielsweise 1943127.914 Fahrkarten im Personenverkehr verkauft, ganz abgesehen vonder Bedeutung für die wirtschaftliche Erschließung undIndustrialisierung der Heuberggemeinden. Ein Erinnerungsstein aufDenkinger Gemarkung erinnert an den Fliegerangriff auf dieHeubergbahn am 7. Oktober 1944, bei dem auch Opfer zu beklagenwaren. Heute ist die Trasse der Heubergbahn ein gut ausgebauterWanderweg mit herrlichen Aussichtspunkten, welche den Blicküber die Baar zum Schwarzwald öffnen. Immer wiederlädt eine Ruhebank zum Rasten ein. Zum Teil seltene Pflanzenund Tiere haben den ehemaligen Bahnkörper für sichzurück erobert. (Die Geschichte der Heubergbahn Spaichingen– Nusplingen wurde von Herrn Erwin Walz imJahresrückblick der Gemeinde Denkingen 1990 sehrausführlich beschrieben – dieser Artikel kann bei derGemeindeverwaltung Denkingen angefordert werden)

Freilichtmuseum Neuhausen o.E.

www.freilichtmuseum-neuhausen.de

Öffnungszeiten:

Anfang April bis Ende Oktober

 

 

Di. – So.: 9 – 18 Uhr

 

 

Montags geschlossen (außer anFeiertagen)

Häuser von der Schwäbischen Alb, aus demSchwarzwald und vom Bodensee - und viel, viel mehr...
24 historische Gebäude, verteilt auf fünf Baugruppe,finden Sie derzeit in unserem Museumsdorf. Sie alle wurden hierherversetzt, um möglichst viel von der Originalsubstanz zu rettenund alte Zeugnisse historischer Baukunst und Lebensweise zuerhalten - vom Taglöhnerhaus bis zum mächtigenBauernhaus, vom Weberhaus bis zum Schwarzwaldhof, von derDorfschmiede und großen Seilerbahn bis zur Mühle undSäge, vom Schul- und Rathaus bis zur kleinen Dorfkirche.

Sie stammen alle aus dem südwestlichenBaden-Württemberg, zum größten Teil aus denklassischen Ferienlandschaften, von der Schwäbischer Alb, ausdem Schwarzwald und aus der nördlichen und westlichenBodenseeregion, eben genau von dort, wo unser Land amschönsten ist.

Auf einem überschaubaren Gelände und dennoch inwohltuenden Abstände finden Sie in unserem Museum einefaszinierende Vielfalt an unterschiedlichen Hausformen, anWirtschaftsweisen und an regionalen Kulturen wie seltenirgendwo.Die ausgewählten Gebäude, alles Raritäten,die vor dem Abbruch und endgültigen Verschwinden gerettetwerden konnten wurden jeweils einzeln nach eingehendenwissenschaftlichen Untersuchungen mit großem technischenAufwand, anfangs Stück für Stück, später ingroßen Teilen  abgetragen und im Museum sorgfältigwieder aufgebaut.

Naturpark Obere Donau– Haus der Natur, Beuron

Logo naturparkwww.naturpark-obere-donau.de

 

 

 

 

Kloster Beuron,Donautal

http://www.erzabtei-beuron.de/
Besichtigung der Klosterkirche

Die Klosterkirche ist ganztägig geöffnet, sie kannausserhalb der Gottesdienstzeiten besichtigt werden.Kirchenführungen von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagenum 16.00 Uhr. Führungen zu anderen Zeiten sind nach Anmeldungmöglich (Telefon 0 74 66  17 175). Da eine Führungdurch das Kloster nicht möglich ist, wird an den Sonn- undFeiertagen der Monate Mai bis Oktober um 13.30 Uhr eine Dia-Vortragüber das Kloster gezeigt. Nach Terminabsprache mit demGastpater (Telefon 0 74 66 / 1 71 58) können interessierteGruppen den Dia - Vortrag auch zu anderen Zeiten sehen.

Gottesdienste in der Klosterkirche Beuron

werktags:
5:00 Uhr - Morgenhore
8:00 Uhr - Heilige Messe am Gnadenaltar
11:15 Uhr - Hochamt
17:15 Uhr - Rosenkranzgebet
18:00 Uhr - Vesper
19:45 Uhr - Komplet
sonntags:
5:00 Uhr - Morgenhore
6:00 Uhr - Heilige Messe am Gnadenaltar
8:30 Uhr - Betsingmesse mit Predigt
10:00 Uhr - Hochamt mit Predigt
11:15 Uhr - Betsingmesse mit Predigt
14:30 Uhr - Rosenkranzgebet
15:00 Uhr - Vesper - sakramentaler Segen
19:45 Uhr - Komplet

KolbingerHöhle

Die Ortsgruppe unseres Albvereins betreut die Höhle. EineHöhlenbegehung mit Führung ist möglich.
Bei der Höhle lädt  eine gemütlicheHütte, welche von der Ortsgruppe an den Öffnungstagenebenfalls bewirtschaftet wird, zur Rast ein. Außerdem findenSie eine nette Grillstelle. Die gut zugängliche und begehbarejedoch nicht für Rollstühle geeigneteTropfstein-Höhle ist ab Karfreitag bis Ende Oktober zubesichtigen.
Der Besuch ist nur mit Führung möglich:

Öffnungszeiten:
jeden Samstagvon                         13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
jeden Sonn-/Feiertagvon               10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene (ab16Jahren)                                        3,00 EUR
Gruppen (ab 20Personen) undSAV-Mitlgieder       2,50 EUR
Kinder (6-16Jahren)                                                    1,00 EUR

Während der Woche sind Führungen nur nach vorherigerAnmeldung (1 Woche) möglich.
Eintrittspreise:
Erwachsene (ab16Jahren)                                        3,00 EUR
Kinder (6-16Jahren)                                                   1,00 EUR
Mindesteintritt:                                                            30,00 EUR
(z.B. 10 Erwachsene – oder 3 Erwachsene + 21 Kinder –etc.)
Die von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereinsbewirtschaftete Felsenhütte und die überdachteGrillstelle laden zur gemütlichen Rast ein. Die Hütte istnur an Samstagen und Sonn-/Feiertagen offen. Information und eineVermittlung der Anmeldung erhalten Sie über die GemeindeKolbingen Telefon 07463/97083.

Freilichtmuseum KeltischerFürstensitz Heuneburg

http://www.heuneburg.de/
Die Blütezeit der Heuneburg liegt in der frühkeltischenEisenzeit (ausgehendes 7.- 5. Jahrhundert vor Christus). DieGrabungen haben ein regionales Machtzentrum erschlossen - einenFürstensitz mit stadtähnlichen Bebauungsstrukturen -dessen wirtschaftlicher Hintergrund unter anderem im Bohnerzabbauund der Eisenverarbeitung zu sehen ist und von dem aus die alte,durch das Donautal ziehende Handelsstraße kontrolliert werdenkonnte.
Die nördlich der Alpen einzigartige Wehrmauer ausluftgetrockneten Lehmziegeln, Weinamphoren aus dem Mittelmeerraumund Fragmente griechischer Tongefäße sind eindrucksvolleZeugnisse für die vielfältigen Kontakte der Burgherrenmit den Hochkulturen des Mittelmeerraumes im 6. und 5. Jahrhundertv.Chr.
Es spricht vieles dafür, dass die von dem griechischenGeschichtsschreiber Herodot im 5. Jahrhundert vor Christuserwähnte Stadt Pyrene, die in der Nähe desDonau-Ursprungs gelegen sein soll, mit der Heuneburg identischist.
Um das Wissen über diese Siedlung weiterzugeben und das Lebender Kelten vor über 2500 Jahren begreifbar zu machen,errichtete die Gemeinde Herbertingen in den Jahren 1998 bis 2001das "Freilichtmuseum Keltischer Fürstensitz Heuneburg".

DeutschesHandharmonikamuseum Trossingen

http://www.handharmonika-museum.de/

Öffnungszeiten:
Geöffnet von März bis Dezember Dienstag bis Freitag,sowie an Sonn- und Feiertagen von 13.30 bis 17 Uhr.
Für Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb derÖffnungszeiten

Die Dauerausstellung zeigt Mundharmonikas, Akkordeons,Harmonien, Sheng, Maultrommel und weitere Zungeninstrumente.Thematische Schwerpunkte sind:
Geschichte und Herstellung der Harmonikainstrumente, wirtschafts-,sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte der Branche,Mundharmonikadesign und –verpackungen als Spiegel desZeitgeistes sowie das Harmonikamotiv auf Kunst- undKitschgegenständen.
Als besondere Attraktionen können das größtespielbare Knopfakkordeon der Welt, Mundharmonika-Raritäten,Handzuginstrumente vom 19. Jahrhundert bis heute, die HohnerMagic-Organa (Musikautomat mit Akkordeon und Schlagzeug von 1931)sowie durchschossene Mundharmonikas aus beiden Weltkriegen bestauntwerden.
Jährlich findet eine Sonderausstellung statt.

 

Rottweil

Logo Rottweil
www.rottweil.de

Dreifaltigkeitsberg mitKrippenausstellung

www.spaichingen.de

 
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