Bericht öffentliche Gemeinderatssitzung 09.04.2013

TOP 1: Bürgerfragemöglickeit
Von der Bürgerfragemöglichkeit wurde kein Gebrauch gemacht.  

TOP 2: Bericht „Villa Sonnenschein“ Leiterin Elke Zöllner
Die Kindertagesstätte „Villa Sonnenschein“ ist seit Dezember vergangenen Jahres in Betrieb. Die Leiterin Elke Zöllner verschaffte dem Gemeinderat einen Einblick in den Tagesablauf. Seit April sind 11 Kinder in der Einrichtung, sodass theoretisch noch ein Kind aufgenommen werden kann. Ab September ist die Einrichtung dann definitiv voll. Es gibt auch eine rege Nachfrage nach Nachmittagsbetreuung, die mit dem jetzigen Personal so nicht gehändelt werden kann.  

In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung hat sich der Gemeinderat sehr ausführlich mit der Situation in der „Villa Sonnenschein“ befasst. Angesichts der Auslastung und der zu erwartenden weiteren Anmeldungen wurde hierbei beschlossen, ab September 2013 eine weitere Gruppe als Kleingruppe einzurichten. Diese zusätzliche Kapazität soll dann auch eine Nachmittagsbetreuung sowie die Aufnahme von Kindern auch unter 1 Jahr ermöglichen.

TOP 3: Bericht „Kinderburg“ Leiterin Dagmar Wald
Derzeit ist der Kommunale Kindergarten mit 41 Plätzen belegt. Letztes Jahr wurde als weiteres Angebot die Ganztagesbetreuung angeboten. Von den 7 angebotenen Plätzen sind derzeit 5 und ab Herbst 6 Plätze belegt.

Frau Dagmar Wald erläuterte dann den familiären Charakter dieser Ganztagesbetreuung. Positiv wird auch der angebotene Mittagstisch angenommen, der zwischendurch einmal eingeschlafen war. Rund 20 – 30 Mittagstische im Monat werden gebucht. Dabei gibt es jeweils ein einheitliches Essen für die Kinder.

Die Kinderburg arbeitet derzeit intensiv an einer Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“. Hier ging Frau Dagmar Wald weiter auf die Konzeption dieses „Hauses der kleinen Forscher“ ein.

Ebenfalls neu eingeführt wurde das Landesprojekt bewusste Kinderernährung. Positive Begleiterscheinungen sind beispielsweise, dass das Vesper, welches vom Elternhaus mitgegeben wird, wesentlich gesünder wurde. In der Kinderburg steht ein Obst- und Gemüsekorb, der regelmäßig von den Eltern wieder aufgefüllt wird. Bei diesem Projekt werden ganz bewusst auch die Eltern mit ins Boot genommen, beispielsweise durch eine Informationstafel am Eingang oder auch durch entsprechende Fachvorträge, die noch folgen werden.

Frau Dagmar Wald gab dann noch einen Rückblick auf den 1. Denkinger Azubi-Tag, sowie die Teilnahme der Kinderburg an verschiedenen Aktivitäten. Weiter erwähnte sie die gute Zusammenarbeit zwischen der Kinderburg, dem Kath. Kindergarten St. Paul und der Grundschule im Bildungshaus.

TOP 4: Jugendreferat
Zuerst stellte sich die Nachfolgerin von Claudia Hübsch, Frau Julia Heim vor. Sie wird nach ihrem Studium-Abschluss im Herbst dann mit 50 % voll einsteigen. Derzeit ist sie stundenweise schon beschäftigt. Sie wird künftig - wie bisher Frau Hübsch - die Mädchenarbeit in Angriff nehmen und dabei auch eigene Themen entwickeln.

Jugendreferent Marc Molsner gab seinen 10. Bericht im Denkinger Gemeinderat ab. Nach dem Jahresrückblick, der sich intensiv mit der Sportgruppe, dem Kinderferienprogramm und der Patenschaft für den Skaterplatz befasste, berichtete Marc Molsner auch über die Neuausrichtung in der offenen Jugendarbeit. Es geht darum, die mit der demographischen Entwicklung verbundenen massiven Veränderungen in der Gesellschaft, etwa durch Abwanderung Jugendlicher, in die Jugendarbeit mit aufzunehmen. Dabei will das Jugendreferat auch verstärkt Zugang zu den höheren Bildungsschichten wie Realschülern und Gymnasiasten aufbauen.

Beim Ausblick auf das Jahr 2013 wurde die Bildungsreise für den gesamten Landkreis entlang der Donau thematisiert. Des Weiteren warb Marc Molsner für das bevorstehende Kinderferienprogramm und bat hier auch um Unterstützung mit Werbeanzeigen zur Deckung der Druckkosten für das Programmheft.

Die Aufgabe des Jugendreferats besteht in der Hauptsache in der Beratung: Beratungshilfen etwa bei der Suche nach Ausbildungsstellen, bei Suchtproblemen, bei der Trennung von Eltern und Umzug, wobei man versuchen möchte Freundschaften auch über den Umzug hinaus aufrechtzuerhalten oder die Hilfe bei Straffälligkeit.

TOP 5: Vergabe Verlängerung Wolf-Hirth-Straße
Einstimmig stimmte der Gemeinderat der Vergabe an den günstigsten Anbieter Firma Straßenbau Walter, Trossingen mit 138.055 € zu. Im Haushaltsplan sind für diese Maßnahme 140.000 € eingestellt.

Mit der Firma Dreher AG wurde bereits im Vorfeld der Ausschreibung eine Kostenregelung getroffen. Diese sieht eine 50prozentige Beteiligung der ausschließlich auf die Verlängerung der Wolf-Hirth-Straße anfallenden Kosten vor. Da die Firma Walter auch den Auftrag für die Belagsarbeiten „Sulzen“ erhalten hat, können beide Maßnahmen nunmehr koordiniert unter einer Baufirma ablaufen.

TOP 6: Ausschreibung 2. Erschließungsabschnitt „Lehräcker“
Der Gemeinderat hat bereits im Oktober 2012 der Erschließung eines weiteren Bauabschnitts mit 12 Bauplätzen zugestimmt. Die Maßnahme ist im Haushalt 2013 sowie über eine Verpflichtungsermächtigung 2014 finanziert. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die Erschließung dieser Maßnahme nunmehr öffentlich auszuschreiben.

TOP 7: Straßenschlussvermessung Zeppelinstraße und Siemensstraße
Da die Straße noch nicht abschließend vermessen ist beschloss der Gemeinderat hier die Schlussvermessung mit 13.000 € in Auftrag zu geben.

TOP 8: Baugesuche
Nachdem schon in der Baugenehmigung die Anlegung einer überdachten Dunglege für Pferdemist festgehalten wurde, wurde nunmehr der entsprechende Antrag in der Zeppelinstraße eingereicht und vom Gemeinderat so genehmigt.

TOP 9: Anfragen und Bekanntgaben
Aus den Reihen des Gemeinderats wurde angeregt, den Verkehrsspiegel Hintere Gasse/Hauptstraße einmal näher zu untersuchen, da dieser teilweise „blind“ wird. Des Weiteren sollen kaputte Pflastersteine im Bereich des Rathausplatzes ausgewechselt werden. Auch das Befahren der Grünflächen rund um den Rathausplatz und das daraus resultierende Erscheinungsbild wurde im Gemeinderat angesprochen. Hier soll sich einmal der Technische Ausschuss Gedanken machen, wie dies geändert werden könnte.



In nichtöffentlicher Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der Personalsituation in der Kinderburg. Durch Mutterschutz bzw. Erziehungsurlaub fällt eine Erzieherin aus. Die entsprechende befristete Neubesetzung wurde bereits ausgeschrieben. Des Weiteren wurde auf die Personalsituation im Bauhof hingewiesen. Herr Klaus Peter Grau, der bis 31.05.2013 befristet angestellt war, geht in Ruhestand. Im Laufe des Jahres wird ein weiterer Bauhofmitarbeiter zeitweise durch eine Operation und anschließende Reha-Maßnahme ausfallen, sodass die Personaldecke insgesamt sehr dünn werden wird.

 
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