Gemeinde hat Antrag auf Einrichtung einer Ganztagesschule an der Denkinger Grundschule eingereicht


Zeitgleich hat auch die Planungsgruppe G die fertigen Pläne für das entsprechende Baugesuch eingereicht.

Die entsprechenden Bauarbeiten sollen sehr zeitnah ausgeschrieben und umgesetzt werden. Die Ganztagesschule soll zu Beginn des Schuljahres 2020/21 in Betrieb gehen. Sofern die Baumaßnahmen bis dahin noch nicht abgeschlossen sind wird man sich über ein Provisorium unterhalten müssen.

Nach der Elternumfrage im Februar, sowie den Prognosen der kommenden Schülerzahlen, werden zum Schuljahr 2020/21 119 Schüler/-innen der hiesige Grundschule besuchen, davon werden 45 (2 Gruppen) das Ganztagesangebot in Anspruch nehmen.

Die Grundschule möchte den Ganztagesbetrieb am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 8.00 Uhr – 16.00 Uhr anbieten. Weiter bietet die Gemeinde für den Montagnachmittag ein kommunales Betreuungsangebot an. Ergänzend wird die Gemeinde, wie bisher schon, von Montag bis Freitag eine Frühbetreuung ab 7.00 Uhr anbieten. Dieses „Früh-Betreuungsangebot“ besteht für alle Schüler-/innen unabhängig von der Teilnahme am Ganztagesbetrieb.

In der Mittagspause wird durch die Gemeinde ein Mittagessen mit Betreuung angeboten. Am Mittagsband sollen, falls genügend Kapazitäten vorhanden sind, auch Kinder teilnehmen können, die nicht zur Ganztagesschule angemeldet sind. Für diese endet die Betreuung dann um 13.00 Uhr.

Für die Ganztageskinder schließt sich nach dem Mittagessen ein von der Gemeinde betreutes Bewegungs- und Spielprogramm bis 13.45 Uhr an. Danach findet die von der Schule organisierte individuelle Lernzeit statt, welche dann in den Nachmittagsunterricht bzw. weiteren pädagogischen Betreuungsangeboten übergeht.

Das Essen wird die Gemeinde über einen externen Anbieter beziehen und dann in der Mensa ausgeben.

Da die bestehenden Räumlichkeiten an der Grundschule für den Betrieb einer Ganztagesschule nicht ausreichen und die Schule bereits jetzt schon mit ihrer Kapazität an die Grenzen kommt, wird ein neuer Anbau mit Mensa und verschiedenen weiteren Räumlichkeiten gebaut. Hierzu werden Mittel des Landes beantragt. Die Vorgespräche beim Regierungspräsidium in Freiburg hierzu waren sehr positiv.

Für die Gemeinde wird die Ausweitung des Angebots mit zusätzlichem Personal für den Mensabetrieb, das Schulsekretariat und die Betreuungsangebote verbunden sein. Für die Betreuungsangebote sind auch verschiedene Kooperationen z.B. auch mit örtlichen Vereinen vorgesehen. Hierzu wird am 10.12.2019 ein Gespräch mit den Vereinsvorständen stattfinden.

Einhergehen wird die Schulhauserweiterung auch mit der Digitalisierung der Grundschule. Derzeit entwickeln Schule und Gemeindeverwaltung zusammen mit der Kreisbildstelle einen sogenannten Medienentwicklungsplan. Dieser legt fest wie die Digitalisierung künftig in den Schulalltag einziehen soll, welche technischen Voraussetzungen hierfür nötig sein werden, wie die Lehrkräfte hierfür geschult werden müssen usw. Im Zuge der Verlegung des Glasfaserkabels 2020 wird dann die Grundschule an das „schnelle Internet“ angeschlossen werden.

So wird der Bereich der Grundschule in den kommenden Jahren erhebliche finanzielle Mittel binden und erhebliche organisatorische Anstrengungen von Seiten der Schule (insbesondere Schulleitung) und der Gemeindeverwaltung erfordern.

Bildung ist der Schlüssel zu Erfolg. Dies wird in Denkingen keine leere Überschrift sein sondern wird mit Tat und Kraft umgesetzt werden.

Für die sehr umfangreichen Vorarbeiten, die vielen Gespräche und Besprechungen im Vorfeld der Antragstellung zur Errichtung der Ganztagesschule danken wir ganz besonders der Rektorin Christina Herrmann mit ihrem Team, Herrn Wohlgemuth vom Staatl. Schulamt in Konstanz, Architekt Josef Gaßner von der Planungsgruppe G, dem Gemeinderat sowie den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung.